Beiträge aus dem Jahr 2011

Weihnachtsfeiertage 2011/12

Weihnachtsfeiertage 2011/12

Nationalparkreferent LH-Stv. Uwe Scheuch überreichte 3 neuen Nationalpark Rangern die Ernennungsurkunde zum zertifizierten „Österreichischen Nationalpark-Ranger“

Nationalparkreferent LH-Stv. Uwe Scheuch überreichte 3 neuen Nationalpark Rangern die Ernennungsurkunde zum zertifizierten „Österreichischen Nationalpark-Ranger“

Die wichtigsten Ressourcen und Garant für den Erfolg bei unseren Bildungsprogrammen sind die Nationalpark Ranger. Wissensvermittlung mit Erlebnis und Abenteuer zu kombinieren ist Ihre große Stärke. Nach intensiver 3-jähriger Ausbildungszeit - welche von der Nationalpark Akademie organisiert wurde -  im Nationalpark mit viel Praxis, Kursen und Zwischenprüfungen war es soweit. Schriftlich und mündlich wurden die Ranger auf Herz und Nieren geprüft und legten eine bravouröse Leistung hin. Vergangene Woche überreichte Nationalparkreferent LH-Stv. Uwe Scheuch die Ernennungsurkunden zum zertifizierten „Österreichischen Nationalpark Ranger“ an Köpping Rosemarie, Kapteyn Ron und Lesacher Gerald.

9 neue 'Österreichische Nationalpark Ranger' in Salzburg

9 neue 'Österreichische Nationalpark Ranger' in Salzburg

Widmann: Zertifizierung der Ranger-Ausbildung als Qualitätssicherung

Heute, 7. Dezember 2011, überreichte NP-Landesrätin Tina Widmann in Vertretung des für die Nationalparks in Österreich zuständigen Bundesministers Niki Berlakovich die Ernennungsurkunden an neun 'frisch gebackene' Österreichische Nationalpark Ranger.

Folgende neun Nationalpark-Ranger haben nach 3-jähriger Ausbildungszeit im Salzburger Anteil des Nationalparks Hohe Tauern diesen Herbst ihre Abschlussprüfung am Haus der Natur in Salzburg abgelegt:

Maria Kalcher aus Mittersill
Maria Kirchner aus Bramberg
Karin Lercher aus Krimml
Heike Renger aus Bruck
Stefan Altenberger aus Uttendorf
Kurt Bernert aus Uttendorf
Alexander Hölzl aus Mittersill
Klaus Huber aus Uttendorf und 
Armin Wanke aus Rauris.

"Die Ausbildung unserer Nationalpark-Ranger ist nicht nur im naturwissenschaftlichen, sondern auch im pädagogisch-didaktischen Bereich auf sehr hohem Niveau", bestätigt NP-Landesrätin Tina Widmann. "Die österreichweite Zertifizierung der Ausbildungsstätten, Ausbildungsinhalte und Ausbildungsbetriebe für Nationalpark Ranger ist nicht nur ein Qualitätssiegel, auf das die Nationalparkverwaltungen als Arbeitgeber zu achten haben, sie ist auch ein Zeichen der Wertschätzung der geleisteten Arbeit der Ranger in der Betreuung unserer Schulen und BesucherInnen".

Im Strategiepapier 'Nationalparks Austria', welches 2010 seitens Bundesminister und den in den Ländern zuständigen Nationalpark LandesrätInnen beschlossen wurde, ist die Entwicklung eines Zertifikatslehrganges 'Österreichischer Nationalpark Ranger' ebenfalls als Ziel formuliert und somit als ein Baustein der bundesweiten Nationalparkpolitik umgesetzt.

Insgesamt beansprucht die Ausbildung der Nationalpark Ranger drei Jahre. Das Grundmodul umfasst in acht Seminaren die grundlegenden Inhalte von der Nationalparkidee über die Nationalparknetzwerke und rechtlichen Grundlagen bis hin zu Kommunikation, Pädagogik und Didaktik. Dieses Grundmodul findet immer in einem anderen Nationalpark in Österreich statt und fasst alle angehenden Ranger zusammen. Erst danach werden in 12 weiteren Seminaren des Aufbaumoduls die Schutzgebiets-spezifischen Inhalte vermittelt.

"Die gesamte Ausbildung ist für jedermann zugänglich. In unserer Nationalparkverwaltung wird aber die Einbettung in die praktische Arbeit im Schutzgebiets-Management weiterhin als wesentlicher Bestandteil gesehen", so NP-Direktor Wolfgang Urban. "Daher bewerben sich bei uns in der Regel die künftigen Ranger zunächst um einen Arbeitsplatz in der Nationalparkverwaltung und beginnen dann mit der berufsbegleitenden Ausbildung.

Für Urban ist nicht nur die ISO-Zertifizierung ein entscheidender Vorteil, sondern insbesondere, dass es unter den sechs Österreichischen Nationalparks gelungen ist, einheitliche Qualitätsstandards zu schaffen: "Auch wenn sich die Nationalparks zwischen Neusiedlersee und den Hohen Tauern naturräumlich stark unterscheiden, neben den naturwissenschaftlichen Kenntnissen ist es gerade das Know-how in Umweltpädagogik und Exkursionsdidaktik, das unsere Ranger von anderen Guides der Tourismus- und Freizeitwirtschaft abhebt".

Widmann freut sich mit der Nationalparkverwaltung über die "Verstärkung" durch die neu zertifizierten Ranger: "Bestens ausgebildete Nationalpark Ranger wie die 9 Neuen in der Nationalparkverwaltung Salzburg sollen auch in Zukunft garantieren, dass Menschen über Naturerlebnis und Abenteuer für die Nationalparkidee begeistert werden können - verbunden mit wertvollem Wissen und Informationen über ökologische Zusammenhänge."

Startschuss für die mobile Ausstellung des Nationalparks Hohe Tauern in Kärnten

Startschuss für die mobile Ausstellung des Nationalparks Hohe Tauern in Kärnten

„Den Nationalpark nicht frontal, sondern horizontal und dreidimensional erleben!“, so fasste Nationalparkreferent Uwe Scheuch das Konzept der Ausstellung „Nationalpark macht Schule“ beim offiziellen Startschuss am 6. Dezember im Borg Spittal kurz zusammen.

„Mit dieser speziell für den Kärntner Teil des Nationalparks erstellten mobilen Ausstellung gehen wir in Kärnten ganz neue Wege und können das Erlebnis Nationalpark zu den Schülern bringen.“, so Direktor Peter Rupitsch. „Unser Ziel ist es mit dem auf vier Jahre ausgerichteten Projekt mindestens 20.000 Schülerinnen und Schüler der 5. bis 9. Schulstufe in Kärnten zu erreichen und für den Nationalpark zu begeistern.“

Die Ausstellung, die von Oktober bis April von Schule zu Schule zieht, verbirgt in sechs Stationen kleine Erlebniswelten mit einer Vielzahl von Schaustücken zum Entdecken und Begreifen. Dabei laden großflächige bebilderte Matten zum gemütlichen Erforschen und Erleben ein und zusammen mit den Nationalpark-Rangern entdecken die Schüler/innen den Nationalpark im Klassenzimmer.

Erlebnisreich und reichhaltig – das Winterprogramm im Nationalpark Hohe Tauern

Erlebnisreich und reichhaltig – das Winterprogramm im Nationalpark Hohe Tauern

Ein Hauch von Abenteuer ist immer mit dabei, wenn man abseits der geräumten Wanderwege durch den Pulverschnee stapft. Das Nationalpark-Winterprogramm (gültig bis Anfang April 2012) ist spezialisiert auf Schneeschuhwanderungen und hat für jeden genau das richtige Abenteuer bereit.

Schneeschuhwanderungen sind eine faszinierende Möglichkeit, den winterlichen Nationalpark zu entdecken. Hier sind keinerlei Vorkenntnisse nötig, es ist absolut Kindertauglich (ab ca. 10 Jahren), und die Schneeschuhe bekommt man bei der Nationalpark-Verwaltung geliehen. Mitzubringen sind nur festes Schuhwerk, normale Winterbekleidung - und eine große Portion Neugierde! Denn die Nationalpark-Ranger, die Gäste auf diesen Touren führen, sind wahre Experten im Schutzgebiet und weihen Besucher in die Geheimnisse des winterlichen Nationalparks ein! - Aber auch Vollmondtouren oder ganz neu in Salzburg das erste Winter-Camp für Kinder bereichern das Programm.

Nähere Pogramminformationen finden Sie auf unserer Homepage

Neue Blicke auf die Umbalfälle

Neue Blicke auf die Umbalfälle

Baubeginn

Im August 1976 wurde der “Wasserschaupfad Umbalfälle” als erster Wasserschaupfad Europas in Prägraten eröffnet. Nach der Flutwelle 1985 musste er neu angelegt werden und hat sich als Besuchermagnet in Osttirol etabliert – die Umbalfälle ziehen jährlich ca. 50.000 Besucher in ihren Bann, vorwiegend in den Sommermonaten.

 

Bei der Neugestaltung legte man in der Konzeption darauf wert, dass das “Naturerlebnis Umbalfälle” bereits beim Parkplatz in Ströden beginnt. Den Ausgangspunkt bildet das Nationalparkportal in das Umbaltal an der Gabelung Maurer- und Umbaltal.
"Die einheitliche Kennzeichnung der NP-Täler vermittelt dem Besucher in eine besondere Landschaft zu gehen - eben in den Nationalpark Hohe Tauern. Ziel ist es an allen stark frequentierten NP-Tälern den Besucher zu begrüßen und mit wichtigen Basis-Informationen zu versorgen und ein Naturerlebnis mit Mehrwert zu bieten", betont DI Hermann Stotter.
Im weiteren Verlauf werden die bestehenden Kanzeln auf die Umbalfälle erneuert und teilweise um neue Standorte ergänzt. Die Verwendung von Cortenstahl und Lärchenholz als dominierende Baumaterialien verleihen dem neuenNatur-Kraft-Weg Umbalfälle eine einheitliche Linie, die eine sehr gute Anpassung an die Natur gewährleistet.
“Die Natur steht bei der Neugestaltung im Vordergrund - sie selbst ist der Hauptdarsteller und Informationstafeln treten dafür in den Hintergrund. Kurze Zitate von Siegbert Riccabona begleiten den Besucher entlang der Umbalfälle an den Plattformen - klassische Informationstafeln mit naturwissenschaftlichen Fakten werden nur an wenigen Punkten sehr gezielt eingesetzt”, berichtet Mag. Florian Jurgeit.
Insgesamt 7 Plattformen bzw. Haltepunkte sind zwischen dem Eingang ins Umbaltal und dem Umkehr- und Rastplatz bei der “Blinig”-Brücke geplant.
Die neuen Plattformen aus Cortenstahl bringen den Besucher näher an die Umbalfälle - auch die Gischt wird zu spüren sein, jedoch ohne das Fotomotiv Umbalfälle zu beeinträchtigen.
Der bereits bekannte Naturkundliche Führer Umbalfälle des OeAV wird im Zuge der Neugestaltung neu aufgelegt und bietet in bewährter Form fundiertes Hintergrundwissen und Informationen zu den Umbalfällen.

Baubeginn für die Neugestaltung des Natur-Kraft-Wegs Umbalfälle war im Oktober 2011. Die Fertigstellung und Eröffnung wird im Juni 2012 erfolgen. Das Investitionsvolumen beträgt rund 260.000 Euro. Finanziert wird das Projekt von der Europäischen Union, dem Land Tirol, dem Lebensministerium und dem Nationalpark Hohe Tauern. Sämtliche Aufträge konnten an heimische Firmen vergeben werden. Besonderer Dank gilt den betroffenen Grundbesitzern vor Ort, die das Projekt erst ermöglicht haben.

Projekt „Urforelle“ – schwimmender Nachwuchs auf 2000 m Seehöhe

Projekt „Urforelle“ – schwimmender Nachwuchs auf 2000 m Seehöhe

Die junge Forelle

Vor 6 Jahren hat alles begonnen: Im Rahmen des EU Projekts „TroutExamInvest“ hat man im Alpenraum autochthone Bachforellen gesucht – sprich heimische Bachforellen, die sich seit Generationen an die Lebensbedingungen vor Ort angepasst haben. Motivation des Projekts war eine Erhebung in fast ganz Europa, die das Phänomen der aussterbenden heimischen Bachforelle ans Tageslicht gebracht hat. Die heimische Bachforelle war und ist vom Aussterben bedroht, obwohl sie auf keiner Roten Liste gefährdeter Arten erwähnt wird.

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Starker Gletscherrückgang in den Hohen Tauern

Starker Gletscherrückgang in den Hohen Tauern

Die Forscher bei der Arbeit

Die Gletscher im Osttiroler Teil der Hohen Tauern sind diesen Sommer stark zusammengeschmolzen. Das Äußere Mullwitzkees und das Zettalunitzkees in der Venedigergruppe haben heuer doppelt so viel Substanz verloren als in den Jahren davor. 
Während die beiden zusammenhängenden Gletscher in den letzten Jahren jährlich 1,5 bis 2 Millionen Kubikmeter Eismasse pro Jahr verloren haben, haben sie im letzten Sommer 3,8 Millionen Kubikmeter verloren. Das heißt, die Gletscherfläche ist durchschnittlich um 1,3 Meter eingesunken. 

 

Partnerschulprogramm geht in die zweite Runde

Partnerschulprogramm geht in die zweite Runde

Unterzeichnung Vertrag, im Bild v.l.n.r.: Dir. Hans Nussbaumer PTS Mittersill, GF Martina Hörmer Ja!

Ja! Natürlich setzt großzügiges Sponsoring in der Umweltbildung fort

Mit dem Abschluss des Schuljahres 2010/11 gingen auch vier Jahre ausgezeichneter Partnerschaft zwischen Schulen und Nationalparkverwaltung zu Ende: Das „Partnerschulprogramm“ richtete sich an rund 5.000 SchülerInnen aus der Nationalparkregion, welchen über vier Jahre alle Bildungsangebote der Nationalparkverwaltung kostenlos zur Verfügung standen. "Das war nur durch ein großzügiges Sponsoring der beiden Partner 'Wolfram Bergbau Mittersill' und 'Ja! Natürlich' umsetzbar", berichtet NP-Landesrätin Tina Widmann. "Heute freut es mich, dass das Partnerschulprogramm mit Ja! Natürlich als exklusivem Sponsor seine Fortsetzung bis zum Schuljahr 2014/15 findet."

"Mit dem Nationalpark verbindet uns seit vielen Jahren eine fruchtbare Partnerschaft: zahlreiche Projekte – Premiumpartnerschaft für das Nationalparkzentrum Mittersill, Sponsoring des Science-Centers in Mittersill bis hin zum Bio-Kräutergarten in Hollersbach und dem Tourismus-Projekt ‚Urlaub am Ja! Natürlich Bio-Bauernhof’ – wurden erfolgreich gemeinsam realisiert. Mit der Übernahme des Hauptsponsorings für das Partnerschulprogramm haben wir die wunderbare Gelegenheit, jungen Menschen auch in Zukunft den Blick für diese besonders wertvolle Region des Landes zu öffnen und unser Engagement noch weiter auszubauen“, erklärt Martina Hörmer, Geschäftsführerin Ja! Natürlich anlässlich der Unterzeichnung der Partnerschaftsvereinbarung.

Denn der Nationalpark Hohe Tauern ist eine Bio-Musterregion für ganz Europa – und eine jener Regionen, in denen am meisten für Ja! Natürlich produziert wird, so etwa Milch- und Milchprodukte sowie Fleisch. „Schützen und Nützen“ im Sinne der Nachhaltigkeit sind fester Grundstein für alle Aktivitäten, die Ja! Natürlich zusammen mit der Region Nationalpark Hohe Tauern setzt. Durch das Partnerschulprogramm möchten wir den Schülerinnen und Schülern ihre Region mit ihrer ökologischen und kulinarischen Einzigartigkeit, ihren hervorragenden biologischen Lebensmitteln erlebbar machen“, erläutert Hörmer weiter. So werden den Schülern im Rahmen des „Partnerschulprogrammes“ zum Beispiel in einem eigenen „Nationalpark-Kulturlandschaft“-Modul die Bio-Köstlichkeiten beim Butterschlagen, u.ä. näher gebracht.

Partnerschulprogramm begeistert angenommen

Nahezu alle Pflichtschulen der Nationalparkregion zwischen Krimml und Muhr nehmen bereits am Partnerschulprogramm der Nationalparkverwaltung teil. "Dass wir uns zusätzlich zu den über 30.000 SchülerInnen, die jährlich aus Nah und Fern den Nationalpark besuchen, um die heimischen Schulen besonders bemühen, kann damit begründet werden, dass die Kinder der Nationalparkregion schon in wenigen Jahren als Erwachsene über die Weiterentwicklung unseres Nationalparks und der Region mitentscheiden werden", erklärt NP-Direktor Wolfgang Urban.

Erlebnisreiche Wissensvermittlung sensibilisiert

Denn die Nationalparkverwaltung stellt neben pädagogisch wertvollen Unterrichtsmitteln auch eine Betreuung durch Nationalpark Ranger vor Ort für die Partnerschulen kostenlos zur Verfügung. Ebenso werden den Partnerschulen Umweltbildungsprogramme wie die Wasserschule oder die Klimaschule angeboten – genauso wie der Besuch der Nationalparkwerkstatt in Hollersbach oder des Nationalpark ScienceCenters in Mittersill. Hierbei wird vor allem auf Wissensvermittlung verbunden mit Erlebnissen wert gelegt – denn diese „Naturerlebnispädagogik“ ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass nicht nur „abrufbares“ Wissen, sondern auch Handlungsbewusstsein erzeugt wird – nur so können sich die Kinder mit der Nationalparkidee identifizieren. Auch die bereits zweimal begeistert angenommen Partnerschulfeste mit jeweils an die 1.000 SchülerInnen werden in der kommenden Schulpartnerschaft deshalb nicht fehlen. "Die Teilnahme von 33 Schulen aus unserer Region am Nationalpark Partnerschulprogramm beweist das Vertrauen unserer PädagogInnen in die Umweltkompetenz des Nationalparks", bestätigt Direktor Hans Nussbaumer der Polytechnischen Schule Mittersill, Partnerschule des Nationalparks der ersten Stunde.

Aufgabe der Schulen im Partnerschaftsprojekt wiederum ist es, den Jugendlichen konkrete Nationalpark-Themen als Teil des Unterrichts näher zu bringen. „Nationalpark-Ecken“ mit Literatur und Information rund um den Nationalpark werden eingerichtet und dieser wird in verschiedenen Unterrichtsgegenständen von unterschiedlichsten Seiten beleuchtet. Darüber hinaus wird unterstützend der Kontakt und die Kommunikation unter den Partnerschulen des Nationalparks forciert und ein Themen-Schwerpunkt in der LehrerInnenfortbildung gesetzt.

Gute Ergänzung: Nationalpark Hohe Tauern und Ja! Natürlich

Landesrätin Tina Widmann bedankt sich im Rahmen der Vertragsunterzeichnung besonders bei Ja! Natürlich Geschäftsführerin Martina Hörmer: "Als langjähriger Sponsor des Nationalparks Hohe Tauern, als Gründungsmitglied des Vereins der Freunde des Nationalparks und Partner von vielen landwirtschaftlichen Bio-Betrieben in der Region wissen wir das Engagement sehr zu schätzen. Ideale und Wertvorstellungen von Ja! Natürlich und Nationalpark Hohe Tauern ergänzen sich perfekt – so sensibilisiert die Bio-Marke Ja! Natürlich unter anderem für bewusste Ernährung und vermittelt Wertschätzung gegenüber der Natur und die Wichtigkeit gesunder, heimischer Lebensmittel."

Themenwege im Nationalpark ausgezeichnet

Themenwege im Nationalpark ausgezeichnet

Auszeichnung Themenwege 2011

Themenwege im Nationalpark ausgezeichnet  

Das E.C.O. Institut für Ökologie in Klagenfurt hat im Auftrag der Kärntner Landesregierung aus insgesamt 160 Themenwegen mittels einem umfassenden Kriterienkatalog die 18 qualitativhochwertigsten Themenwege Kärntens, wovon sieben in den Nationalparkgemeinden liegen, mit einem Gütesiegel ausgezeichnet.

Die ausgezeichneten Themenwege sind: Naturlehrweg Gamsgrube, Gletscherweg Pasterze, Natura Mystica in Heiligenblut, Kulturlandschaftsweg Winklern, Naturlehrweg Astner Moos, Naturlehrweg Seebachtal-Stappitzer See und Malteiner Wasserspiele.

Nationalparkgemeinde Heiligenblut: Gamsgrubenweg Schatztunnel

Von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe (2.367 m) taucht man ein in den Gamsgrubenweg (953 m Länge) und damit in die geheimnisvolle Welt der Sagen rund um die Entstehung der Pasterze. In sieben Stationen werden die Besucher eingeladen, die mystische Welt des Berges zu erleben. Installationen aus Stein, Licht, Ton und Malerei beeindrucken. Am Ende der sagenhaften Reise durch die Tunnel der Vergangenheit werden Sie mit einem freien Blick auf Pasterze und Großglockner belohnt.  In den Sommermonaten werden täglich kostenlose Führungen mit Nationalpark-Ranger angeboten.

Nationalparkgemeinde Heiligenblut: „Gletscherweg Pasterze“

Am Gletscherweg Pasterze wandert man durch eine einzigartige Hochgebirgslandschaft und geht dabei mit dem größten Gletscher Österreichs auf Tuchfühlung. Steinzeichenplatz, Gletschertopf, Sandersee und die junge Möll sind nur ein paar Haltepunkte, die man entlang des Weges kennenlernt.

Nationalparkgemeinde Heiligenblut: „Natura Mystica“

Bei der Natura Mystica macht man sich auf die Reise mit den „Hollaleitisch“. Sie erzählen dem Besucher aus längst vergangenen Tagen und über die Besonderheiten der Umgebung. Für eine einmalige Sicht auf den 70 m hohen Gößnitz-Wasserfall lohnt sich der Aufstieg zum Aussichtspunkt.

Nationalparkgemeinde Winklern: „Kulturlandschaftsweg Winklern“

Eine schöne und abwechslungsreiche Kulturlandschaft bildet die Kulisse dieses Wanderweges. In der kleinen Wasserwelt kann man erproben, wie ein Wasserrad funktioniert. Aber auch die von Bauernhand geprägte Landschaft und die große Tier- und Pflanzenvielfalt lernt man auf diesem Themenweg kennen.

Nationalparkgemeinde Mörtschach: Naturlehrweg Astner Moos

Dieser Themenweg führt durch das malerische Astner Hochtal und informiert über die naturkundlichen Besonderheiten des Tales. Die einzigartige Landschaft und das herrliche Panorama machen diesen Themenweg zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Nationalparkgemeinde Mallnitz: Naturlehrweg Seebachtal – Stappitzer See

Dieser Themenweg führt durch die Heimat von Alpensegler und Felsenschwalbe, nur zwei Arten der reichen Seebachtaler Vogelwelt. Das auf 1270 m liegende Tal ist von einer herrlichen Bergkulisse umrahmt. Kaum zu glauben, dass dieses Naturjuwel in den 1970er Jahren fast einem Speicherkraftwerk hätte weichen müssen!

Nationalparkgemeinde Malta: Malteiner Wasserspiele

Den vielfältigen, vom Wasser geschaffenen Formen verdanken die „Malteiner Wasserspiele“ ihren Namen. Was die Freiheitsstatue mit heimischen Fischen, oder eine Tauchausrüstung mit der Vogelwelt zu tun haben könnte, erfährt man während dieser schönen Wanderung.

Internationales Bartgeiertreffen 2011 im Kärntner Anteil des Nationalparks Hohe Tauern

Internationales Bartgeiertreffen 2011 im Kärntner Anteil des Nationalparks Hohe Tauern

Bartgeierexperten

Vergangenes Wochenende trafen sich mehr als 40 Bartgeierexperten aus dem ganzen Alpenraum sowie aus Spanien und Griechenland zu einem Erfahrungsaustausch über die Entwicklung des Bartgeierprojektes im Nationalparkzentrum BIOS in Mallnitz. Unsere mit fast 3 m Flügelspannweite größte Greifvogelart wurde vor etwa 100 Jahren im gesamten Alpenraum ausgerottet. Im Jahre 1978 hatte eine kleine Gruppe von Wissenschaftern den Plan der Wiederansiedlung der Bartgeier. Nach dem Aufbau eines Zuchtstockes konnten im Salzburger Krumltal im Jahre 1986 die ersten drei Junggeier im Nationalpark Hohe Tauern ausgewildert werden. Alpenweit wurden bisher 179 Vögel freigelassen, davon 53 im Nationalpark Hohe Tauern.

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BIOS Seminarsaison 2011 mit schmackhaften Wildbretseminar beendet

BIOS Seminarsaison 2011 mit schmackhaften Wildbretseminar beendet

Seminarteilnehmer

Allerlei Informatives, Kurzweiliges und Genussvolles rund ums Wildfleisch

Mit viel informativen und kulinarischen rund ums Wildbret beging man am 11. November das Saisonende 2011 des BIOS Nationalparkzentrum Mallnitz beim Seminar „Vom Tier zum Braten“.

Topreferenten wie Klaus Hackländer von der BOKU Wien und der bekannte Buchautor Rudolf Winkelmayer führten durch Themen rund um Wild und Wildbret. Dabei reichten die Inhalte der Referate von der richtigen Jagd, über das Zerlegen des Stückes bis hin zur Geschichte und der Zubereitung des Wildbrets.

Aber auch der Genuss kam nicht zu kurz. Höhepunkt des Seminars war ein feierliches Abendessen mit Wildspezialitäten aus heimischen Wäldern zubereitet vom Genusswirt Erich Hohenwarter. Gemeinsam mit der musikalischen Umrahmung durch das Gämsentrio und literarische Delikatesse von Hubert Zeiler, der Stücke aus seinem neuen Gamsbuch las, ein rundum gelungener Abend.

Messeauftritt auf der Interpädagogika

Messeauftritt auf der Interpädagogika

Nationalpark Hohe Tauern auf der Interpädagogika 2011

Auf der Interpädagogika in Wien waren alle sechs österreichische Nationalparks mit einem gemeinschaftlichen Messestand vertreten. Der Nationalpark Hohe Tauern und das Haus des Wassers präsentierten sich mit dem Programm für Schulklassen.
Regen Besuch des Zielpublikums konnten die Standbetreuerinnen Anja Suntinger (Nationalpark Ranger, Kärnten) und Brigitte Eckle (Haus des Wassers, Osttirol) am Freitagnachmittag und am Samstag verzeichnen.
Es wurden Beratungsgespräche mit Pädagogen geführt, die sich für die Projektwochen im Nationalpark Hohe Tauern interessierten und es wurden Sammelmappen "Nationalparks Austria" mit den Projektwochenangeboten 2012 ausgegeben.

Krimmler Wasserfälle - gesundheitsfördernd für Alle

Krimmler Wasserfälle - gesundheitsfördernd für Alle

LR Widmann: Neue Erkenntnisse aus der NP-Forschung werden in der Besucherbetreuung umgesetzt 
Die Krimmler Wasserfälle haben für den Nationalpark Hohe Tauern in vielerlei Hinsicht eine herausragende Bedeutung. Die drei Wasserfallstufen erreichen insgesamt eine Fallhöhe von 380m und zählen nicht nur zu den höchsten im Nationalpark, sondern zu den höchsten Europas. Schon vor rund 100 Jahren wurde hier der Nutzungskonflikt zwischen Energiewirtschaft und Naturschutz zugunsten des Erhaltes der Krimmler Wasserfälle entschieden und mit dem später durch den Europarat verliehenen Naturschutzdiplom ein wichtiger Grundstein für den Nationalpark Hohe Tauern gelegt. 

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TrinkWasser!Schule

TrinkWasser!Schule

Wasserschule des Nationalparks Hohe Tauern

LehrerInnenseminare in Mittersill und Wals

Das Projekt "TrinkWasser!Schule" - 2009 auf Initiative von Landesrat Sepp Eisl durch das Land Salzburg ins Leben gerufen – hat zum Ziel, bei Kindern ein stärkeres Bewusstsein für Kostbarkeit und Qualität des Salzburger Trinkwassers zu erzeugen. Im Rahmen dieser Maßnahme bringen LehrerInnen (vor allem der dritten VS-Klassen) den Kindern Hintergründe über Wasser und Wasserkreislauf näher und machen (Leitungs-)Wasser als Alternative zu Limonaden oder Mineralwässern schmackhafter. 

Knapp 50 VolksschullehrerInnen aus dem ganzen Land haben sich Ende Oktober/Anfang November bei zwei Seminaren der Wasserschule Nationalpark Hohe Tauern in Wals und in Mittersill weitergebildet. Nationalpark-Ranger versorgten die LehrerInnen in einem Theorie- und einem Outdoorteil mit interessanten Informationen zum Thema Wasser, spannenden Inputs für Projekte sowie der Altersstufe entsprechenden Unterrichtsmaterialien. 

Durch die enge Zusammenarbeit zwischen der Initiative "TrinkWasser!Schule", dem Nationalpark Hohe Tauern und den Lehrerinnen und Lehrern kann bei Kindern in Salzburg - den Entscheidungsträgern der Zukunft - eine Bewusstseinsbildung für das Wasser und somit eine nachhaltigere Nutzung erreicht werden.

Neue Ranger im Nationalpark Hohe Tauern

Neue Ranger im Nationalpark Hohe Tauern

18 Ranger haben im Oktober ihre 3jährige Ausbildung abgeschlossen

Im Oktober hatten 18 unserer Ranger ihre Abschlussprüfung am Haus der Natur in Salzburg. Nach intensiver 3jähriger Ausbildungszeit im Nationalpark mit viel Praxis, Kursen und Zwischenprüfungen war es soweit. Schriftlich und mündlich wurden die Ranger auf Herz und Nieren geprüft und legten eine bravouröse Leistung hin. Wir gratulieren unseren KollegInnen recht herzlich! Kärnten: Böheim Markus (NP Nockberge); Kapteyn Ron; Köpping Rosemarie; Lesacher Gerald; Ott Sandra (NP Nockberge); Salzburg: Altenberger Stefan; Bernert Kurt; Hölzl Alexander; Huber Nikolaus; Kalcher Maria; Kirchner Maria; Lercher Karin; Renger Heike; Wanke Armin; Tirol: Egger Inge; Egger Rebekka; Mattersberger Maria; Schernthaner Rupert; Wurzacher Christina

Tiroler Adlerorden für Eberhard Stüber und Anton Krammer

Tiroler Adlerorden für Eberhard Stüber und Anton Krammer

Die Preisträger des Tiroler Adlerordens 2011 (Foto: Land Tirol)

Prof. Dr. Eberhard Stüber und Regierungsrat Anton Krammer erhielten am Abend vor dem Staatsfeiertag die höchste Auszeichnung für Nicht-Tiroler aus der Hand von Landeshauptmann Günther Platter.

„Der Tiroler Adler Orden ist als höchste Auszeichnung für Nicht-Tiroler ein Zeichen besonderer Wertschätzung gegenüber Persönlichkeiten, die eine freundschaftliche Beziehung zu Tirol pflegen und sich in besonderer Weise um unser Land verdient gemacht haben. Mit Ihrem persönlichen Engagement im Rahmen Ihrer Tätigkeiten haben Sie weit über das normale Maß hinaus viel für Tirol und die Menschen in unserem Land geleistet. Sie sind mit gutem Beispiel vorausgegangen und haben sich über viele Jahre hinweg mit Ihrem Netzwerk für Tirol eingesetzt und sich für unser Land stark gemacht. Dafür darf ich im Namen des Landes Tirol heute herzlich Vergelt’s Gott sagen, “ so der Landeshauptmann bei seiner Festansprache.

Prof. Dr. Eberhard Stüber ist schon seit Jahrzehnten ein Freund des Nationalparks und hat sich schon dafür eingesetzt, als es noch nicht einmal eine politische Idee war, dieses größte Naturschutzgebiet der Alpen tatsächlich einzurichten. Als Leiter des Hauses der Natur in Salzburg, aber auch persönlich als Wissenschaftler, hat er zahlreiche Projekte umgesetzt. Viele Lehrwege, Ausstellungen sowie Bücher und vor allem auch die Ausbildung der Nationalparkranger tragen seine Handschrift. Zehntausende Datensätze über den Naturhaushalt der Hohen Tauern stammen von ihm oder seinen Mitarbeitern. Sein Bekanntheitsgrad weit über Österreich hinaus hat dem Schutzgebiet oft genug in vielerlei Hinsicht geholfen. Dr. Stüber war und ist auch heute noch die Stimme des Naturschutzes.

Regierungsrat Anton Krammer verwaltet schon seit vielen Jahren die Nationalparkmittel des Lebensministeriums und ist auch für die Hohen Tauern zuständig. Alle in Wien eingereichten Projekte durchlaufen seine strenge Prüfung, sowohl aus inhaltlicher als auch aus finanzieller Sicht. Erst danach kann es grünes Licht geben. Anton Krammer hat sich dabei als sehr kritischer, aber auch sehr wohlwollender Freund des Nationalparks Hohe Tauern erwiesen. Vieles wäre ohne ihn gar nicht möglich gewesen. Dazu zählen unter anderem auch Besucherzentren, wissenschaftliche Forschungsprojekte aber auch zahlreiche Aktivitäten in der Öffentlichkeitsarbeit, welche den Nationalpark Hohe Tauern und dessen Region nicht nur in Österreich sondern in ganz Europa bekannt gemacht haben.

Nationalparkdirektor DI Hermann Stotter und sein Team sowie viele Bekannte und Freunde gratulieren herzlich zu dieser hohen Auszeichnung und freuen sich auf eine weitere, gute Zusammenarbeit in bewährter Qualität und Freundschaft.

Im Bild: Prof. Dr. Eberhard Stüber (2.v.l.) und RegRat Anton Krammer (10.v.l.) mit Landtagspräsident DDr. Herwig van Staa (1.v.l.) und Landeshauptmann Günther Platter (9.v.l.) - Foto:Land Tirol

Wildtiermanagement im Nationalpark ab 2012 'bleifrei'

Wildtiermanagement im Nationalpark ab 2012 'bleifrei'

Bei der Bartgeierfreilassung im Juni 2011 im Habachtal wurde LR Widmann, im Bild mit dem Bartgeier E

Widmann gibt 'Startschuss' für weitere Initiativen in den NP-Forschungsrevieren

Die Nationalparkverwaltung betreibt auf Salzburger Seite der Hohen Tauern zwei Forschungsreviere, Habachtal in Bramberg und Anlauftal in Bad Gastein mit insgesamt rund 7.000 ha Fläche. "Die Aufgabenstellung in diesen Forschungsrevieren ist für mich eine zweifache, einmal dienen sie im gesamten Schutzgebietsmanagement dazu, weitreichende Entscheidungen auf eine wissenschaftlich und praxistaugliche Basis zu stellen, sie dienen aber auch dazu, eine Vorreiterrolle zu übernehmen, wenn es um Naturschutz relevante Entwicklungen in der Jagd insgesamt geht", ist NP-Landesrätin Tina Widmann, selbst auch eine Jägerin, überzeugt.

So ist auch das Thema 'bleifreie Munition im Jagdbetrieb' ein ganz Aktuelles. Bei der Verwendung der konventionellen Bleigeschosse verbleibt je nach Treffer am Wildkörper sowohl im Aufbruch als auch im Wildbret eine mehr oder weniger starke Kontaminierung mit dem Schwermetall Blei. Es kommt nicht selten vor, dass Aasfresser wie z.B. Geier nach Verzehr von Aufbruch oder nicht gelieferten Teilen des Wildbrets an Bleivergiftung zugrunde gehen. Vor einigen Jahren konnte so auch der Bartgeier 'Doraja' im Salzburger Zoo gerade noch gerettet werden.

Aber nicht nur wegen der Bleirückstände in der weiteren natürlichen Nahrungskette, auch der Mensch, der das an und für sich äußerst gesunde Wildbret genießt, soll sich sicher sein, dass dieses keine Spuren von Schwermetall enthält. EU weit wird schon Bleischrot auf Niederwild aus Gründen der menschlichen Gesundheit verboten und erst vor wenigen Tagen hat die EU Kommission deswegen Hasenkeulen vom Markt nehmen lassen. Beim Abschuss von Schalenwild will der Nationalpark Vorreiter sein. "Das wird perfekt in die schon gestartete Wildbretvermarktungsinitiative 'Wilde Natur', in der beispielsweise heute schon gentechnikfreie Winterfütterung beim Rotwild garantiert wird, passen", ist Widmann überzeugt.

Die weiteren Aktivitäten, welche in den Forschungsrevieren ab 2012 umgesetzt werden, fasst NP-Dir. Wolfgang Urban zusammen:

 

  • Umstellung der Rotwildfütterung auf reine Heufütterung als Notzeitfütterung und damit Annäherung an den natürlichen Nahrungsengpass im Winter anstatt 'Hirschmast' mit hochwertigerem Futter als beim sommerlichen Nahrungsangebot
  • Gänzliche Auflassung aller Rehwildfütterungen
  • Wissenschaftliche Untersuchungen zur genetischen Einengung beim Steinwild nach der künstlichen Wiedereinbürgerung
  • Erhebung der Lebensraumeignung für die großen Beutegreifer Bär, Luchs und Wolf
  • Wissenschaftliche Überprüfung des statischen Konzeptes der Wildruhezonen und Alternativen dazu für die Neuverpachtungen von Jagden im Nationalpark ab 2016.

 

"Immer wollen wir unsere Anstrengungen im Naturraum- und Wildtiermanagement aber auch den BesucherInnen des Nationalparks und unseren Kindern und Jugendlichen vermitteln", ergänzt Widmann. Schon in wenigen Wochen wird Widmann eine pädagogisch und didaktisch am neuesten Stand entwickelte Wildtierkiste den Partnerschulen des Nationalparks übergeben. "Und bis zur Inbetriebnahme unserer Schaufütterung im Habachtal ab Weihnachten ist es auch nicht mehr so weit hin. Dann stehen unsere Berufsjäger zu allen Themen wieder unseren interessierten Gästen zur Verfügung."

Nationalpark Akademie Tagung: Natur als Spiegel

Nationalpark Akademie Tagung: Natur als Spiegel

Praktische Erlebnispädagogik

49 TeilnehmerInnen, unter ihnen Lehrer, Sozialarbeiter, Erlebnispädagogen und Nationalpark Ranger aus ganz Österreich, der Schweiz und Deutschland trafen sich am 20. und 21. Oktober in Bramberg.

Ziel der Tagung war es, Möglichkeiten der Erlebnispädagogik in der Umweltbildung vorzustellen und auszuprobieren.

Inhalte der Tagung waren einerseits Fachreferate zu Themen wie Naturentfremdung und gruppendynamische Prozesse.

Andererseits wurden Programme von erfahrenen Erlebnispädagogen anhand von praktischen Beispielen vorgestellt und analysiert.

Höhepunkt der Veranstaltung war für viele TeilnehmerInnen sicherlich die Selbsterfahrung einzelner erlebnispädagogischer Programme, wie z.B. Bau eines Hirtenofens, Blindes Laufen oder die Überwindung eines Spinnennetzes.

 Der Tagungsband zur Veranstaltung erscheint Ende November 2011.

Nationalpark Akademie Tagung: Natur als Spiegel

Nationalpark Akademie Tagung: Natur als Spiegel

Praktische Erlebnispädagogik

49 TeilnehmerInnen, unter ihnen Lehrer, Sozialarbeiter, Erlebnispädagogen und Nationalpark Ranger aus ganz Österreich, der Schweiz und Deutschland trafen sich am 20. und 21. Oktober in Bramberg.

Ziel der Tagung war es, Möglichkeiten der Erlebnispädagogik in der Umweltbildung vorzustellen und auszuprobieren.

Inhalte der Tagung waren einerseits Fachreferate zu Themen wie Naturentfremdung und gruppendynamische Prozesse.

Andererseits wurden Programme von erfahrenen Erlebnispädagogen anhand von praktischen Beispielen vorgestellt und analysiert.

Höhepunkt der Veranstaltung war für viele TeilnehmerInnen sicherlich die Selbsterfahrung einzelner erlebnispädagogischer Programme, wie z.B. Bau eines Hirtenofens, Blindes Laufen oder die Überwindung eines Spinnennetzes.

 Der Tagungsband zur Veranstaltung erscheint Ende November 2011.

Buchpräsentation „DIE PASTERZE der Gletscher am Großglockner“ anlässlich „40 Jahre Heiligenbluter Vereinbarung“

Buchpräsentation „DIE PASTERZE der Gletscher am Großglockner“ anlässlich „40 Jahre Heiligenbluter Vereinbarung“

Buchpräsentation

Die Pasterze und der 3.798 m hohe Großglockner sind nicht nur nationale Symbole der Hochgebirgslandschaft, sondern auch nationale Sinnbilder des Naturschutzes. „Im Jahr 2011 darf dieses landschaftliche Ensemble rund um den größten Gletscher Österreichs gleich mehrere bedeutende Jubiläen begehen, zu denen der Oesterreichische Alpenverein und der Nationalpark Hohe Tauern mit diesem Jubiläumsband gratulieren dürfen: 40 Jahre liegt die „Heiligenbluter Vereinbarung“ als Basis für die Errichtung des Nationalparks Hohe Tauern zurück, vor 30 Jahren hat die Kärntner Landesregierung den Kärntner Anteil des Schutzgebiets offiziell zum Nationalpark erklärt und vor 10 Jahren wurde der Kärntner Anteil durch die IUCN (Internationale Union zum Schutz der Natur und der natürlichen Ressourcen) offiziell als Schutzgebiet der Kategorie II (Nationalpark) anerkannt“, so Nationalparkdirektor Peter Rupitsch.

Weiterlesen: Buchpräsentation „DIE PASTERZE der Gletscher am Großglockner“ anlässlich „40 Jahre Heiligenbluter Vereinbarung“

Internationale Künstler präsentieren ihre Werke im BIOS Nationalparkzentrum

Internationale Künstler präsentieren ihre Werke im BIOS Nationalparkzentrum

Internationale Künstler präsentieren ihre Werke im BIOS Naitonalparkzentrum

Im Zuge des Fünften Mallnitzer Symposiums für moderne Kunst wurde am Freitag die Ausstellung der teilnehmenden Künstler im BIOS Nationalparkzentrum Mallnitz eröffnet. Während der Vernissage präsentierten Künstler aus zahlreichen Ländern, wie den USA, China, Rumänien oder der Ukraine persönlich dem interessierten Publikum ihre Werke. Unter den zahlreichen Besuchern befanden sich nicht nur viele Kunstinteressierte aus nah und fern, auch eine Vielzahl einheimischer Künstler mischte sich unter die Gäste. So war die Eröffnung neben einem einmaligen Kunstgenuss, auch eine Plattform für den künstlerischen Ideenaustausch und vielerlei Diskussionen. Die Werke können noch bis zum 26. Oktober im BIOS Nationalparkzentrum Mallnitz besichtigt werden.

Nationalpark Akademie Tagung: Jung und gesund oder alt und krank?

Nationalpark Akademie Tagung: Jung und gesund oder alt und krank?

15. Wildtiermanagementtagung in St. Jakob

Bereits zum 15. Mal hält die Nationalpark Akademie Hohe Tauern ihre bereits über die Grenzen hinaus bekannte Wildtiermanagementtagung in St. Jakob im Defereggental ab. Über 100 Teilnehmer aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Südtirol diskutieren am 13. und 14. Oktober 2011 mit hochkarätigen Referenten  über die Jagd im allgemeinen, die  fachgerechte Altersansprache und die Sinnhaftigkeit der Altersklasseneinteilung bei Wildtieren. 

Es sollte zwar Ziel eines Nationalparks sein, Entnahmen beim Wild, das sogenannte Management so weit wie möglich zu reduzieren. Jedoch kann die Verzahnung des Schutzgebietes mit dem Umfeld und den gesetzlichen Regelungen nicht unberücksichtigt bleiben. (Bsp. Schutzwald – hier kann sich ein Nationalpark bei bestandesregulierenden Maßnahmen sicher nicht zurücklehnen.)

Wie die notwendigen Maßnahmen aussehen, ist allerdings dann von Schutzgebiet zu Schutzgebiet abhängig. „Dass ein so junger Nationalpark wie der NP Hohe Tauern hierzu noch in den Kinderschuhen steckt und Möglichkeiten auch erst ausloten muss, ist normal. Aus diesem Grund findet auch die diesjährige Tagung statt, denn Aufgabe eines Nationalparks ist es sicherlich auch, kritisch zu bleiben und das gegenwärtige Handeln, wie beispielsweise, ein Wildtiermanagement immer zu hinterfragen und zu verbessern“, so Nationalparkdirektor Hermann Stotter im Rahmen der Pressekonferenz.

Gerade die Altersansprache und besonders die Altersklasseneinteilung bei Wildtieren sind in den letzten Jahren zu brennenden Themen in Jagdkreisen geworden. Jagdzeiten verlängern oder verkürzen, festgelegte Altersklasseneinteilungen beibehalten oder auflassen und zu guter letzt: Was sind eigentlich Hegeabschüsse: Notwendigkeit oder Rechtfertigung? -  sind Themen der diesjährigen Tagung.

Schutzgebiete rücken enger zusammen

Schutzgebiete rücken enger zusammen

Erste Generalversammlung des neu gegründeten Vereins Nationalparks Austria

Vergangene Woche fand im Nationalpark Thayatal die erste Generalversammlung des neu gegründeten Vereins Nationalparks Austria statt. Der Verein hat sich zur Aufgabe gestellt, für eine dynamische Weiterentwicklung der österreichischen Nationalparke zu sorgen. Der neu gegründete Verein versteht sich als Dachverband, der die Zusammenarbeit aller österreichischen Nationalparke fördert. Ein wichtiges Ziel ist die Umsetzung der „Österreichischen Nationalpark-Strategie“ in enger Zusammenarbeit mit dem Lebensministerium. Zum ersten Obmann wurde Erich Mayrhofer, Direktor Nationalpark Kalkalpen, gewählt. Sein Stellvertreter ist der Kärntner Nationalparkdirektor Peter Rupitsch.

Österreichs Almen des Jahres zum fünften Mal prämiert!

Österreichs Almen des Jahres zum fünften Mal prämiert!

Die Bewirtschafter der Siegeralmen 2011 mit Vertretern seitens Milka und Nationapark Hohe Tauern

Veitenalm (Salzburg), Wirtsbaueralm (Kärnten), Glanzalm (Tirol) und Litzlhofalm (Salzburg) für die Erhaltung des Wirtschafts-, Kultur- und Erholungsraumes Almen ausgezeichnet. Seit 2007 werden vom Nationalpark Hohe Tauern, Milka (Kraft Foods) und dem Lebensministerium die am nachhaltigsten wirtschaftenden Almen des Nationalparks ausgezeichnet. Zum 5. Jubiläum lief die Ausschreibung heuer unter dem Motto "Alm des Herzens", denn der Nationalpark hohe Tauern befindet sich im Herzen der Alpen und den Projektbeteiligten liegt es am Herzen, diese einzigartige Naturlandschaft zu schützen und zu unterstützen. 

Berlakovich: Großartige Leistungen unserer Almbäuerinnen und –bauern

"Unsere Almen prägen das österreichische Landschaftsbild und sind auch ein wesentlicher Garant für die heimische Artenvielfalt. Ohne die Beweidung durch das Vieh käme es zu einer Verbuschung und  viele seltene Tier- und Pflanzenarten verlören ihren Lebensraum. Bewirtschaftete Almen bewahren somit ursprüngliche Lebenswelten, locken aber auch unzählige Touristen aus Nah und Fern an und kommen somit der regionalen Wirtschaft zugute. Ökonomie und Ökologie gehen folglich Hand und Hand. Alle Sieger-Almen aus dem wunderschönen Nationalpark Hohe Tauern stehen für naturverträglichen Tourismus und die Erhaltung von Kulturlandschaft und Traditionen. Diese hervorragenden Leistungen unserer Almbäuerinnen und -bauern, die oftmals unter schwierigen Bedingungen wirtschaften, gehören vor den Vorhang gebeten", betont Landwirtschaftsminister DI Niki Berlakovich.

Als Direktoriumsvorsitzender des Nationalparks Hohe Tauern ist Mag. Peter Rupitsch für die Prämierung der Siegeralmen verantwortlich.    "Österreich ist Almen-Europameister, denn ein Viertel aller europäischen Almen befinden sich in Österreich. Im heurigen Jubiläumsjahr konnten wir wieder herausragende Nationalpark-Almbetriebe aus Kärnten, Salzburg und Tirol  auszeichnen. Die Kooperation mit Milka und die Prämierung der Almen des Jahres sind uns besonders wichtig, denn dadurch können wir den Almbauern unsere Wertschätzung für ihren wichtigen Beitrag zur Erhaltung unseres Naturraumes ausdrücken. Darüber hinaus ist diese Partnerschaft eine gute Möglichkeit, um der Öffentlichkeit die Bedeutung der Einmaligkeit des Lebens- Wirtschafts- und Erholungsraums Almen näher zu bringen", so Rupitsch.

"Alm des Jahres - Alm des Herzens" - die Auszeichnung

Die Auszeichnung "Alm des Jahres - Alm des Herzens" wurde von den drei Nationalpark-Verwaltungen des Nationalparks Hohe Tauern in Kärnten, Salzburg und Tirol in Zusammenarbeit mit dem Lebensministerium und Milka (Kraft Foods) vergeben. Die Nationalparkvertreter achteten bei der Auswahl der Gewinneralmen etwa darauf, dass die Almen ihren Besuchern Einblicke in den Alltag auf der Alm gewähren, Tiere auf der Alm gehalten, almeigene Produkte erzeugt und die Almflächen bewirtschaftet und gepflegt werden. Die Siegeralmen erhielten in der Heumühle Wien eine Prämie und eine Plakette, die sie als "Alm des Jahres" ausweist. Außerdem wird im kommenden Frühjahr eine Schautafel mit Informationen rund um die Bedeutung der Almwirtschaft in der Nationalparkregion und über die Leistungen dieser speziellen Alm aufgestellt

Postkarten für die Lieben zuhause.

Zum Jubiläum gab es darüber hinaus eine spezielle Aktion für alle  Almbesucher des Nationalpark Hohe Tauern. An allen 12 Siegeralmen der vergangenen Jahre wurden vorfrankierte Postkarten zur Verfügung gestellt, die kostenlos direkt auf der Alm in extra aufgestellte Nostalgie-Postkästen geworfen werden konnten. Damit haben der Nationalpark Hohe Tauern und Milka zur Entschleunigung der Kommunikation eingeladen und den Besuchern die Möglichkeit gegeben, ihren Lieben zuhause ein Stück Alm zu schicken. Kraft Foods und der Nationalpark Hohe Tauern - eine erfolgreiche Kooperation Kraft Foods Österreich legt auf den verantwortungsvollen Umgang in den Bereichen Lebensmittelqualität und - sicherheit, Ernährung und Gesundheit, sowie Umweltschutz und Nachhaltigkeit besonderen Wert.

Die Unterstützung des Nationalparks Hohe Tauern ist ein österreichisches Projekt, bei dem alle diese Ziele gleichermaßen angestrebt werden.     "Im Rahmen der Kooperation geht es sowohl um die finanzielle Unterstützung von Projekten des Nationalparks durch Kraft Foods Österreich als auch um gemeinsame Bemühungen, verstärktes Bewusstsein für die Schönheit und den ökologischen Wert von Österreichs Alpenwelt zu schaffen. Uns liegt der Nationalpark Hohe Tauern darüber hinaus deswegen am Herzen, weil die natürliche Alpenwelt die Heimat unserer Marke Milka ist", beschreibt Mag. Andreas Kutil, Managing Director Kraft Foods Österreich, die Zusammenarbeit.

Die Kärntner Siegeralmen: Wirtsbaueralm und Litzlhofalm mit BM Berlakovich und Vertretern von Milka und Nationalpark Hohe Tauern

Die Kärntner Gewinner 2011: Die Almleut der Wirtsbaueralm und der Litzlhofalm mit BM Berlakovich, NP-Dir. Rupitsch und Milka Vertreter Kutil.

Die Salzburger Sieger 2011: Die Bewirtschafter der Veitenalm mit Milka Vertreter Kutil und Hans Lerch(NPV Salzburg)

Die Salzburger Sieger 2011: Die Bewirtschafter der Veitenalm mit Milka Vertreter Kutil und Hans Lerch(NPV Salzburg)

Die Tiroler Sieger 2011: Die Almleut der Glanzalm mit NP-Dir. Stotter und Milka Vertreter Kutil

Die Tiroler Sieger 2011: Die Almleut der Glanzalm mit NP-Dir. Stotter und Milka Vertreter Kutil

Rückfragehinweis:

Kontakt Kraft Foods Österreich

Barbara Blohberger

Corporate Communications

Kraft Foods Österreich

Telefon: +43(0)1 605 44 179

E-Mail: BBlohberger@krafteurope.com

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