Nationalpark-Jagdbeirat tagte in Klagenfurt

Der Jagdbeirat als beratendes Gremium für die Kärntner Nationalparkreviere in den Hohen Tauern tagte unter dem Vorsitz des Kärntner Nationalpark- und Jagdreferenten LR Mag. Christian Ragger in den Räumlichkeiten der Kärntner Jägerschaft in Klagenfurt. Dabei wurde über die derzeit laufenden Forschungsprojekte in den Nationalparkrevieren berichtet.

Interessante Ergebnisse liefert das Rotwildprojekt in Mallnitz, wo Hirsche mit Halsbandsendern ausgestattet werden, um etwas über deren Wanderrouten zu erfahren. „So zum Beispiel verbrachte ein vor zwei Jahren besendertes Hirschtier den Sommer über im Mallnitzer Seebachtal und wechselt im November nach Penk in den Wintereinstand. Für die Wanderung der 15 km langen Strecke braucht es nur zwei Nächte, schnell und zielstrebig ist es dabei auch immer auf derselben Route unterwegs", informiert Ragger.

Auch die Zahlen des im Hegering Heiligenblut erhobenen Gamsbestandes beeindruckten die Beiratsmitglieder. Die im Jahr 2013 gezählte Gamspopulation mit 1.308 Stück konnte 2014 mit 1.294 Stück bestätigt werden. Ebenso gaben die Streifgebiete der drei besenderten Gams im Gößnitztal interessante Einblicke in die Raumnutzung und das Verhalten der Tiere.

Weiteres wurde die Abschussplanung für die Periode 2015/16 in den Nationalparkrevieren diskutiert und einstimmig beschlossen.

Abschließend wurde vereinbart, den erfolgreichen Weg und die Zusammenarbeit zwischen der Kärntner Jägerschaft und dem Nationalpark Hohe Tauern fortzusetzen.


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