Das Gößnitztal: Von (Block-)Gletschern, Gebirgsspinnen und Karseen

Das Gößnitztal in Heiligenblut kann viel erzählen: von seiner Entwicklung seit der letzten Eiszeit, über die jahrhundertelange Nutzung der Almen oder durch den Goldbergbau bis hin zu seinen Lebensräumen und der Artenvielfalt. Die „Gößnitz“ ist mit 9 km das längste Tal der Schobergruppe und war bis 2005 nur zu Fuß über einen uralten, gepflasterten Steinweg erreichbar. Das typische Hängetal mündet mit einer 350 m hohen Steilstufe, davon 100 m als imposanter Gößnitzwasserfall, in das obere Mölltal. 1995 wurde bei diesem Wasserfall ein für die Wissenschaft neuer Weberknecht - der Subalpine Schwarzrückenkanker - entdeckt. Der Gößnitzbach weist eine Länge von 11,2 km und ein Einzugsgebiet von 39,5 km² auf und ist in seinem gesamten Verlauf naturbelassen.

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Wissenschafter suchen im Nationalpark Hohe Tauern neue Arten

Was ist an einem Wimperntierchen besonders? Sehr viel, wenn es eine neu entdeckte Art ist und den klingenden Namen „Urotricha spetai“ trägt. 2010 gelang Willhelm Foissner von der Universität Salzburg diese Entdeckung im Rauriser Seidlwinkltal. Der Forscher war damals bei den „Tagen der Artenvielfalt“ unterwegs. Auch dieses Jahr könnte wieder ein Sensationsfund gelingen, denn 30 Wissenschafterinnen und Wissenschafter gehen noch bis Sonntag im Wildnisgebiet Sulzbachtäler auf die Suche.

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15 Kärntnermilch Junior Ranger verbrachten zwei spannende Wochen in den Bergen

Insgesamt zwei Wochen verbrachten 15 Jugendliche im Nationalpark Hohe Tauern und bekamen jenes Handwerk vermittelt, das ein echter Nationalpark Ranger für seine Arbeit benötigt. Sie lernten viel über Tiere, Pflanzen, Geologie, Gletscher und das Leben in der freien Natur. Aber nicht nur authentische Wissensvermittlung, sondern auch viel Action, Spaß und Abenteuer hatte das Ausbildungsprogramm für die engagierten Jugendlichen zu bieten.

Ermöglicht wird die Ausbildung durch die Unterstützung von Kärntnermilch. Für die Kärntnermilch ist es ein großes Anliegen, das Bewusstsein für die sensiblen Zusammenhänge in der Natur zu fördern. Helmut Petschar, Geschäftsführer der Kärntnermilch: „Die Erhaltung einer intakten Naturlandschaft ist ein zentraler Bestandteil in unserem wirtschaftlichen Denken. Die hohe Qualität, die wir bei der Rohmilch von unseren Bergbauern erwarten, ist nur im Einklang mit der Umwelt zu erreichen. Die Ausbildung zum Junior Ranger gibt auf spannende Weise tiefe Einblicke in die ökologischen Zusammenhänge der Natur. Wir freuen uns, dass so viele junge Menschen daran Interesse haben.“

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Zum 100-jährigen Jubiläum: Gedenken an einen Visionär

Vor 100 Jahren verkauften die Schwestern Aicher v. Aichenegg dem Alpenverein die gesamte Pasterze, den schönsten und längsten Gletscher der Ostalpen, und ihre Randerhebungen mit dem höchsten Berg Österreichs, dem Großglockner. Den Kaufpreis dafür stiftete der Holzindustrielle Albert Wirth, der damit den Grundstein für die Errichtung des ersten Österreichischen Nationalparks legte. Seinem Weitblick ist es zu verdanken, dass dieses eindrucksvolle Gebiet samt Großglockner und Pasterze nicht an einen Bodenspekulanten verkauft wurde. Durch die konsequente Haltung des Alpenvereins konnten weitere Erschließungspläne verhindert werden.

„Gratulation zum 100-jährigen Jubiläum eines unserer mächtigsten Naturjuwele! Ein besonderer Dank gilt dem Alpenverein, der es durch seine Wege- und Hütteninfrastruktur ermöglicht, die großartige Hochgebirgswelt des Nationalparks Hohe Tauern zu erleben und der Nationalparkverwaltung, die dazu ein umfassendes Programm anbietet“, so Nationalparkreferentin Sara Schaar.

„Als Bergsteigerverein existierte der Alpenverein seit ungefähr 50 Jahren, als er 1918 erstmals Verantwortung für ein Gebiet übertragen bekam, das später Teil des größten Nationalparks in den Alpen werden sollte. Mit dem Grunderwerb verpflichtete er sich seinem Gönner Wirth gegenüber, das Glocknergebiet als Naturschutzpark der Zukunft zu erhalten. Wir sind sehr stolz darauf, als größter privater Grundeigentümer und Naturschutzorganisation dieses Versprechen bis heute einzuhalten und mitgestalten zu dürfen“, erklärt Vizepräsidentin Nicole Slupetzky.

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Kärntnermilch Junior Ranger – ein einmaliges Abenteuer!

15 Jugendliche starten die Ausbildung zum Kärntnermilch Junior Ranger im Nationalpark Hohe Tauern - Bewusstseinsbildung verbunden mit Abenteuer und Spaß.

Was sie verbindet, ist die Lust am Abenteuer, das Interesse an der Natur und deren Erhalt: die Kärntnermilch Junior Ranger. Auch dieses Jahr werden im Nationalpark Hohe Tauern Kärnten 15 Mädchen und Burschen zwischen 13 und 15 Jahren zu Junior Rangern ausgebildet, die in den kommenden Jahren den „echten“ Nationalpark Rangern unter die Arme greifen. Für die Jugendlichen beginnt das Abenteuer heute am 16. Juli im Besucherzentrum Mallnitz.

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Muhr vereint National- und Biosphärenpark

Pfarrer Peter Schwaiger, Madeleine Pritz (Ferienregion Lungau), Bürgermeister Josef Kandler, Landesrätin Maria Hutter, Anna Pecile (Nationalpark), Markus Schaflechner (Biosphärenpark Lungau), DI Wolfgang Urban (Nationalparkdirektor) und Andreas Zangl (Planer der Ausstellung)

Nationalpark. Biosphärenpark. Beides, das haben nicht viele – der Lungau schon. Und auch die Gemeinde Muhr verbindet beide, sodass die neue Ausstellung "(M)Ursprung" hier mehr als schlüssig ist. Landesrätin Maria Hutter eröffnete heute den neuen Schwerpunkt und betonte dabei: "Die Kombination von Schutz der ursprünglichen alpinen Naturlandschaft und Förderung einer nachhaltigen Kulturlandschafts- und Regionalentwicklung hier in Muhr ergibt ein ganz besonderes Alleinstellungsmerkmal, das Zukunft hat."

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